Donnerstag - 17. September 2009
Jahres-Pressekonferenz 2009
„Mit Innovationen zum integrierten Anbieter im Agrargeschäft“
Aus den Ausführungen von Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Berschauer, Vorstandsvorsitzender der Bayer CropScience AG
(Es gilt das gesprochene Wort)
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich freue mich, dass wir Sie auf der Jahrespressekonferenz von Bayer CropScience in Monheim willkommen heißen können. Neben unseren deutschen Gästen darf ich dabei insbesondere unsere Besucher aus verschiedenen Ländern Europas, Nordamerika sowie aus Asien begrüßen, die sich heute bei uns über die globale Agrarwirtschaft und über Bayer CropScience informieren wollen.
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In meinem Vortrag möchte ich zunächst auf aktuelle Entwicklungen auf den internationalen Agrarmärkten, die daraus für uns resultierenden Herausforderungen und die zukünftigen Perspektiven für die weltweite Agrarwirtschaft eingehen. Der Schwerpunkt meiner Ausführungen liegt danach auf den Wachstumschancen für Bayer CropScience – besonders im Bereich Pflanzenbiotechnologie – und unserer zukünftigen strategischen Ausrichtung.
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Lassen Sie mich mit einem kurzen Rückblick auf die letzten Monate beginnen.
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Die Rahmenbedingungen auf den Weltagrarmärkten waren seit Ende 2007 überaus positiv. Die Marktpreise für die wichtigsten pflanzlichen Rohstoffe erreichten im 1. Halbjahr 2008 ein Rekordniveau, was die Investitionen in die Pflanzenproduktion und die damit verbundene Nachfrage nach hochwertigem Saatgut und Pflanzenschutzmitteln weltweit stimulierte. Darüber hinaus waren die Witterungsbedingungen in den wichtigsten Anbauregionen günstig. Vor diesem Hintergrund haben wir unseren Umsatz im Jahr 2008 währungsbereinigt um 14 Prozent auf einen Rekordwert von 6,4 Milliarden Euro erhöhen können.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich im Jahr 2008 um gut 21 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Mit einer EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 25,1 Prozent erreichten wir bereits vorzeitig unser für 2009 angestrebtes Margenziel.
Wesentliche Wachstumstreiber waren hierbei unsere neuen Wirkstoffe, die seit dem Jahre 2000 eingeführt wurden und sich hervorragend entwickelten. Allein diese Wirkstoffe steuerten einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro bei. Dieser Erfolg unterstreicht erneut unsere Innovationsführerschaft auf dem Gebiet der Agrarchemie.
Darüber hinaus haben wir die Zulassung für zwei neue Substanzen erhalten: das Herbizid Thiencarbazone-methyl und den Safener Cyprosulfamide, die wir nun seit Anfang 2009 in ersten Ländern vermarkten. Auch in unserem Seeds & Traits-Geschäft im Bereich BioScience haben wir wichtige strategische Fortschritte erzielt. Durch die Einführung neuer Saatgutsorten und regionale Expansion konnten wir hier unser Geschäft weiter deutlich ausbauen.
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Auch im ersten Halbjahr 2009 war die Nachfrage nach Agrarchemikalien weiterhin auf einem recht hohen Niveau, obwohl sich die Marktbedingungen im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres insgesamt verschlechtert haben. Wir hatten nach einem Rekordjahr 2008 nur noch geringe Lagerbestände im Handel, und deshalb entwickelte sich der Absatz vor allem im 1. Quartal positiv.
Die Preise für pflanzliche Rohstoffe unterlagen im 1. Halbjahr 2009 signifikanten Schwankungen. In der Folge beeinflussten sie die Liquidität in den Absatzkanälen und führten zu Unsicherheiten bei den Landwirten in vielen Märkten.
In wichtigen Anbauregionen wie Lateinamerika, Südeuropa und Asien haben sich ungünstigere Witterungsbedingungen bemerkbar gemacht. Außerdem war der Befallsdruck durch Insekten und Pflanzenkrankheiten insgesamt niedriger.
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Meine Damen und Herren,
es ist Bayer CropScience gelungen trotz einiger negativer Einflussfaktoren im Markt das Geschäft im ersten Halbjahr 2009 zu steigern.
Im Segment Crop Protection verzeichneten wir ein Wachstum um 4,0 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Wesentliche Treiber waren unsere Herbizide und Saatgutbehandlungsmittel, während die Fungizidumsätze in nahezu allen Regionen leicht rückläufig waren. Unser Seed Treatment-Geschäft entwickelte sich unter anderem durch im Vergleich zum Vorjahr frühe Umsätze für die Herbstbehandlungssaison erfreulich.
Im Segment Environmental Science/BioScience verzeichneten wir im 1. Halbjahr 2009 einen erfreulichen Umsatzanstieg von 10,1 Prozent auf 698 Millionen Euro. Diese Entwicklung ist vor allem auf Steigerungen in unserem Saatgutgeschäft, vor allem mit Canola-Saatgut, zurückzuführen. Im Bereich Environmental Science konnten Zuwächse bei Produkten für private Konsumente den Rückgang des Geschäfts für professionelle Anwender nahezu ausgleichen.
Unser EBITDA vor Sondereinflüssen stieg im 1. Halbjahr um 2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Hierzu trugen vor allem höhere Verkaufspreise, aber auch Mengensteigerungen, bei. Gegenläufig wirkten sich höhere Rohstoffkosten sowie gestiegene Aufwendungen für Marketingaktivitäten aus.
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Mit einem Blick auf die Umsatzentwicklung nach Regionen lässt sich feststellen, dass unser Wachstum im 1. Halbjahr vor allem durch Steigerungen in Nordamerika und Asien beeinflusst wurde. Wesentliche Wachstumstreiber hierfür waren vor allem unser Saatgutgeschäft sowie unsere innovativen Pflanzenschutzprodukte. Der Umsatz in Lateinamerika war vor allem aufgrund der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ungünstigeren Anbaubedingungen in Brasilien und Argentinien rückläufig.
(2009-1514-7)
Meine Damen und Herren,
ein wichtiger Faktor, der die Anbauentscheidungen von Landwirten weltweit beeinflusst, ist die Entwicklung der Agrarrohstoff-Preise. Die Notierungen waren im bisherigen Verlauf des Jahres einigen Schwankungen unterworfen. Während etwa die Baumwolle gegenüber dem Jahresbeginn wieder anziehen konnte, waren die Preise für die großen Kulturen Weizen und Mais rückläufig. Dies beeinflusst die Entscheidungen der Landwirte bezüglich des Einsatzes von Saatgut, Pflanzenschutzmitteln und Dünger in teilweise erheblichem Umfang. Die hohe Volatilität hat Landwirte in einigen Regionen dazu veranlasst, ihre Kaufentscheidungen in der Hoffnung auf günstigere Preise zurückzustellen. Diese Zurückhaltung hat die Pflanzenschutz-Industrie im Laufe des Jahres zunehmend gespürt.
Nach dem guten Verlauf der ersten sechs Monate war der Start in das 3. Quartal auch bei Bayer CropScience eher verhalten. Neben rückläufigen Preisen für Weizen und Mais sowie ungünstigen Witterungsbedingungen insbesondere in Europa und auf dem indischen Subkontinent, wirkten sich auch ein relativ später Saisonbeginn in Argentinien und eine geringere Nachfrage in den USA auf den Geschäftsverlauf aus.
Vor diesem Hintergrund halten wir aus aktueller Sicht die Erreichung unseres Zieles einer bereinigten EBITDA-Marge von etwa 25 Prozent in diesem Jahr für ambitioniert.
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Meine Damen und Herren,
die mittel- bis langfristigen Perspektiven für die Agrarwirtschaft und die Crop-Science-Industrie bleiben aus unserer Sicht grundsätzlich weiterhin positiv.
(2009-1514-9)
Trotz der jüngst zu verzeichnenden Rückgänge erwarten wir, dass die Preise für Agrarrohstoffe langfristig auf einem deutlich höheren Niveau als noch vor einigen Jahren bleiben werden. Dies bestätigen auch die Makroökonomen, allen voran die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) in ihren Prognosen.
Die Gründe hierfür sind einleuchtend. Die globalen Herausforderungen für die Agrarwirtschaft bleiben weiterhin unverändert und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Menschen müssen auf der Grundlage einer bestenfalls konstant bleibenden Anbaufläche versorgt werden. Daraus ergibt sich weltweit eine enorme Herausforderung für die Nahrungsmittelversorgung.
Wenn wir die Umwelt in den betroffenen Ländern nicht beeinträchtigen und die oftmals praktizierte, weit verbreitete Abholzung von Wäldern zur Gewinnung neuer Ackerflächen vermeiden wollen, bleibt keine andere Wahl als die deutliche Erhöhung der Produktivität auf den vorhandenen Flächen. Zur Sicherung der Lebensmittelversorgung spielen Pflanzenschutzlösungen, aber auch hochwertiges Saatgut mit verbesserten Eigenschaften eine immer wichtigere Rolle.
Wir sind daher weiterhin fest davon überzeugt, dass wir eine zweite grüne Revolution in der Landwirtschaft brauchen, die alle technologischen Möglichkeiten nutzt, um diesen Herausforderungen für die Sicherung der Welternährung zu begegnen.
(2009-1514-10)
Dass diese Produktivitäts-Steigerung mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten notwendig ist, darin sind sich alle international renommierten Wissenschaftler und Institutionen einig. So betont etwa Prof. Matin Qaim vom Institut für Welternährungswirtschaft und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen, dass bis 2050 die Nahrungsmittelproduktion etwa verdoppelt werden müsse. Nach seiner Auffassung werden neue Technologien, allen voran die moderne Saatgutzüchtung und die Pflanzenbiotechnologie eine ganz bedeutende Rolle spielen.
Auch Dr. Achim Dobermann, Leiter des weltweit anerkannten International Rice Research Institute in Manila (Philippinen) unterstreicht, dass eine deutliche Produktivitätssteigerung der einzige Weg ist, um die Absicherung der Lebensmittelversorgung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung zu gewährleisten.
Auch die Staatschefs haben beim G8-Gipfel in Italien in diesem Sommer ein klares Signal zur Sicherung der Nahrungsmittelversorgung und für eine Intensivierung der Agrarforschung gesetzt. Jetzt müssen diesen Aussagen auch Taten folgen.
(2009-1514-11)
Wir bei Bayer CropScience wollen mit unserer Innovationskraft in klassischem Pflanzenschutz sowie unseren Forschungskapazitäten in der Pflanzenbiotechnologie hier einen wichtigen Beitrag leisten.
Der mittel- und langfristig weiter steigende Bedarf nach Agrargütern birgt dabei nach unserer Überzeugung hervorragenden Perspektiven für unsere Märkte: In den nächsten zehn Jahren gehen wir gehen von einem Marktwachstum von durchschnittlich 3 Prozent jährlich aus, wobei der Gesamtmarkt bis 2018 von rund 48 Milliarden Euro auf etwa 66 Milliarden Euro zunehmen wird. Während das Wachstum für die Pflanzenbiotechnologie mit 6 Prozent überdurchschnittlich ausfallen dürfte, rechnen wir im klassischen Pflanzenschutzmarkt im Schnitt der kommenden Jahre mit einem moderaten Wachstum von etwa 1 bis 2 Prozent pro Jahr. Der Anteil des Seeds & Traits-Geschäfts sollte in der Folge bis zum Jahre 2018 auf 48 Prozent des Gesamtmarktes zulegen und mit dem Pflanzenschutzgeschäft fast gleichziehen. Für diese Entwicklung stellen wir uns entsprechend auf.
(2009-1514-12)
Wie wir unsere Wachstumsstrategie an die erwarteten Entwicklungen ausrichten wollen, möchte ich Ihnen im Folgenden erläutern.
(2009-1514-13)
Meine Damen und Herren,
unser Ziel ist es, der Partner der Wahl für Landwirte weltweit zu sein. Dafür setzen wir uns drei strategische Prioritäten
– Wir wollen unsere Rolle als Innovationsführer weiter stärken – und dies in allen Bereichen von Bayer CropScience
– Wir wollen unser Portfolio strategisch ausweiten – und zwar besonders im Seeds & Traits-Markt, also dem Geschäft mit Saatgut und verbesserten Pflanzenmerkmalen
– Wir wollen unser Geschäft in den immer mehr an Bedeutung gewinnenden schnell wachsenden Entwicklungs- und Schwellenländern ausbauen und nachhaltige Lösungen für Landwirte bieten.
(2009-1514-14)
Lassen Sie mich zuerst auf das Thema Innovationsführerschaft eingehen.
(2009-1514-15)
Bayer CropScience versteht sich als führendes innovatives Unternehmen in der CropScience-Industrie und untermauert diese Rolle durch eine stark forschungsbasierte Ausrichtung des Portfolios. Mit Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von rund 650 Millionen Euro jährlich und 3.850 Forschern gehört Bayer zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Agrarbranche.
Unsere Erfolge basieren auf den Forschungsschwerpunkten in der traditionellen chemischen Forschung, mit denen wir neue Wirkstoffe und Wirkmechanismen für die klassischen Pflanzenschutzanwendungen finden. Sie werden heute ergänzt durch einen integrierten Forschungsansatz in den Bereichen Züchtung und Pflanzeneigenschaften.
Darüber hinaus arbeiten wir in zukunftsorientierten Forschungsfeldern an neuen integrierten Methoden und Lösungen in den Bereichen Pflanzengesundheit und -qualität, Nährstoffaufnahme, Diagnostik und biologische Schädlingskontrolle.
Nur mit einem integrierten Forschungsansatz und Lösungsbeiträgen aus allen Bereichen kann die Landwirtschaft auch in Zukunft ausreichend qualitativ hochwertige Nahrungs- und Futtermittel produzieren sowie den wachsenden Bedarf an alternativen pflanzlichen Energieträgern befriedigen.
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Wir können als Ergebnis eine starke Pipeline präsentieren und haben uns zum Ziel gesetzt, in den Jahren 2008 bis 2012 zehn neue Wirkstoffe auf den Markt zu bringen. Aufgrund der hervorragenden Eigenschaften dieser Wirkstoffe haben wir das Spitzenumsatzpotenzial dieser Gruppe von Molekülen von 1 Milliarde Euro auf nunmehr 1,25 Milliarden Euro angehoben.
In den nächsten Jahren werden voraussichtlich drei neue Fungizide die Marktreife erlangen. Darüber hinaus befinden sich ein neues Herbizid und zwei Substanzen zur Saatgutbehandlung in der Entwicklung. Mit Isotianil planen wir im Frühjahr 2010 die Einführung eines neuen Reisfungizids, dass unser Portfolio in Asien strategisch verstärken wird.
Bacillus firmus ist eine Substanz zur biologischen Schädlingsbekämpfung in der Saatgutbehandlung, mit der wir unser klassisches Portfolio im Saatgutbehandlungsmarkt gegen Nematoden – im Boden lebende Fadenwürmer – erweitern.
Penflufen ist ein neuer Wirkstoff zur Saatgutbehandlung in vielen Kulturen. Hier erwarten wir die erste Zulassung in Nordamerika rechtzeitig zur Aussaatsaison 2012 zu erhalten.
Drei für unser Portfolio sehr bedeutsame neue Wirkstoffe möchte ich Ihnen etwas detaillierter vorstellen.
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Fluopyram wurde zur effektiven Bekämpfung von verschiedenen hartnäckigen Pflanzenkrankheiten entwickelt, die durch Pilzerreger hervorgerufen werden und beträchtliche wirtschaftliche Schäden verursachen können. Einsatzgebiete sind mehr als 70 Kulturen, darunter Wein- und Tafeltrauben, Kern- und Steinobst, Gemüse und Ackerbaukulturen. Ein wichtiger Vorteil, der vor allem der Lebensmittelwirtschaft und letztlich dem Verbraucher zugute kommt, ist die bessere Lagerfähigkeit und die längere Haltbarkeit der Erntegüter. Wir erwarten für diesen Wirkstoff ein Spitzenumsatzpotenzial von bis zu 200 Millionen Euro.
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Bixafen ist ein innovatives Getreidefungizid mit einem ertragssteigernden Effekt aufgrund seiner positiven Auswirkungen auf die Pflanzenphysiologie. Die Markteinführung ist ab dem Jahre 2010 in verschiedenen Ländern Europas geplant. Bixafen ist speziell für die Blattanwendung gegen Blattdürrre (Septoria tritici) und Braunrost entwickelt worden. In Kombination mit unserem bewährten Wirkstoff Prothioconazole wird Bixafen einen neuen Standard setzen. Darüber hinaus eignet sich Bixafen als Vertreter einer völlig neuen Wirkstoffgruppe sehr gut als Baustein im Resistenzmanagement. Wir erwarten für dieses Fungizid ein jährliches Spitzenumsatzpotenzial von ca. 300 Millionen Euro – ein Wirkstoff mit „Blockbusterpotenzial”, wie wir in der Pflanzenschutzindustrie bei Produkten mit einem erwarteten Umsatz in dieser Größenordnung sagen.
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Ebenfalls erfolgreich ist die Forschung von Bayer CropScience im wirtschaftlich bedeutenden Marktsegment der Unkrautbekämpfungsmittel. Besonders stolz sind wir auf Indaziflam, da diese neue Substanz das Ergebnis einer intensiven bereichsübergreifenden Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Geschäftsbereichen Crop Protection und Environmental Science ist.
Indaziflam zeichnet sich durch seine lang anhaltende Wirkungsdauer aus und erfasst ein breites Spektrum schwer bekämpfbarer Ungräser und Unkräuter. Die Substanz ist für den Einsatz in landwirtschaftlichen Kulturen – beispielsweise im Obst- und Weinbau, Zitrusfrüchten, Oliven oder auch Zuckerrohr – wie auch in einer großen Anzahl nicht-landwirtschaftlicher Märkte vorgesehen. Dazu zählen die Landschaftspflege – etwa auf Golf- und Sportplätzen – sowie der Einsatz in öffentlichen Grünanlagen oder für Zierpflanzen.
Die erste Zulassung wird in 2011 für den Einsatz im nicht-landwirtschaftlichen Segment erwartet. Das Umsatzpotenzial dieses neuen Wirkstoffs sehen wir bei über 150 Millionen Euro jährlich.
(2009-1514-20)
Innovation findet bei Bayer CropScience aber nicht nur auf dem Gebiet der Wirkstoffsuche für die Landwirtschaft statt. Im Rahmen unserer Aktivitäten für den Bereich öffentliche Gesundheit engagiert sich unser Unternehmen auch maßgeblich für die Malariaprävention, die wir über eine verbesserte Kontrolle der krankheitsübertragenden Anopheles-Mücke über eigens dafür entwickelte Anwendungen wie insektizid-behandelte Moskitonetze vorantreiben. Wir haben hier eine neue technologische Lösung gefunden, mit deren Hilfe der bewährte – und von der WHO empfohlene – insektizide Wirkstoff Deltamethrin direkt in das Netz eingearbeitet werden kann. Wir sehen dieses neuartige Moskitonetz als einen wichtigen Beitrag, die Vereinten Nationen in Ihren Bestrebungen zu unterstützen, die Malaria in den kommenden Jahren durch eine flächendeckende Versorgung mit Moskitonetzen einzudämmen.
(2009-1514-21)
Auch im Geschäftsbereich BioScience, der unsere Aktivitäten mit Saatgut und Pflanzenmerkmalen umfasst, haben wir eine gut gefüllte Pipeline. Unsere aktuell bei Bayer CropScience in Entwicklung befindlichen Traits umfassen dabei insbesondere Lösungen in den Kulturen Baumwolle, Raps, Reis, Sojabohnen und Mais. Im Zeitraum 2008 bis 2016 planen wir die Markteinführung von 14 neuen Saatgutsorten mit innovativen Traits in diesen Kulturen und erwarten daraus ein kombiniertes inkrementelles Spitzenumsatzpotential von mehr als 500 Millionen Euro. Bevor mein Kollege Dr. Joachim Schneider Ihnen später weitere Details über die Planungen für den Ausbau unserer Trait-Pipeline berichten wird, möchte ich Ihnen am Beispiel von Baumwolle unsere grundsätzliche Strategie verdeutlichen:
Wir wollen mit unserer Forschung dazu beitragen, dass Landwirte weltweit eine größere Auswahl an leistungsfähigen Trait-Lösungen nutzen können. Dazu entwickeln wir neue Lösungen z.B. für Herbizidtoleranz, Stresstoleranz oder Resistenz gegen Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten. Immer wichtiger dabei wird es, diese verschiedenen Lösungen zu sogenannten „Stacks” zu kombinieren. So werden wir im kommenden Jahr als erstes Unternehmen weltweit ein Bauwollsaatgut anbieten, das gegen die beiden führenden Herbizide Glyphosate und Glufosinate-Ammonium tolerant ist und damit den Landwirten mehr Wahlfreiheit im Einsatz ihrer Pflanzenschutzlösungen bietet.
Ein Jahr später wollen wir dieser Baumwolle zusätzlich einen eingebauten Schutz gegen die wichtigsten Schadinsekten geben. Ab dem Jahr 2012 wollen wir Baumwollsorten mit einem „Double Stack” aus unserer Forschung auf den Markt bringen, der zwei verschiedene Abwehrstoffe gegen Schadinsekten produziert. Damit können wir dann in der Zukunft ein einzigartiges Produkt mit vier Traits anbieten: einen zweifach herbizid-toleranten und zweifach insektenresistenten Stack.
Mithilfe dieser Forschungsstrategie ersetzen wir zunehmend bisher einlizenzierte Lösungen von Dritten durch Traits aus unserer eigenen Forschung, und können dadurch unsere Marge im Bereich BioScience weiter verbessern.
Das Angebot an Raps-Saatgut werden wir auf ähnliche Weise mit multiplen Stacks ausbauen, und auch bei Reis erweitern wir unser Portfolio. Hier nutzen wir zum einen weiter verbesserte Eigenschaften unserer klassischen Hybridsorten, arbeiten aber auch mit Methoden der Grünen Gentechnik zur Entwicklung gewünschter Pflanzenmerkmale.
Verstärkt in unseren Forschungsfokus rückt auch die Sojabohne. Hier wollen wir in den kommenden Jahren eine neue Eigenschaft auf den Markt bringen: eine Toleranz gegen die neue und fortschrittliche Wirkstoffklasse von Herbiziden, die so genannten HPPD-Inhibitoren, bei denen Bayer CropScience weltweit führend ist, und die wir in unserem Werk in Dormagen, das einige von Ihnen gestern besichtigt haben, herstellen. In Kombination mit anderen Möglichkeiten der Unkrautkontrolle bieten die HPPD-Inhibitoren Landwirten in Zukunft vielfältige Möglichkeiten, zunehmenden Resistenzen von Unkräutern wirkungsvoll zu begegnen.
(2009-1514-22)
Meine Damen und Herren,
unser Portfolio an innovativen Lösungen für die Landwirtschaft wollen wir in Zukunft strategisch ausweiten – und zwar besonders im Bereich mit hochwertigem Saatgut und optimierten Pflanzenmerkmalen.
(2009-1514-23)
Im Pflanzenschutz bieten wir bereits heute ein umfangreiches Portfolio und verfügen über eine erstklassige Pipeline in allen wichtigen Indikationen. Wichtige Elemente wie Safener- oder Formuliertechnologien runden unser Angebot ab. Gleichzeitig arbeiten wir in der Forschung intensiv an neuen Wachstumsbereichen und investieren in Projekte, die einen Beitrag zur Pflanzengesundheit liefern. Dazu zählen auch Diagnostik-Verfahren, die einen zielgerichteten Einsatz unserer Produkte gewährleisten oder aber die Ertragssicherung und -steigerung unterstützen.
Ein weiterer wichtiger Baustein sind Pflanzenmerkmale, die mit modernen Technologien gezielt optimiert werden können. Wie ich vorhin dargelegt habe, verfügt unser Unternehmen über eine umfangreiche Trait-Pipeline, die über Einlizenzierung weiterer Traits aber auch Auslizenzierung unserer Pflanzenmerkmale für Landwirte mehr Wahlmöglichkeiten schaffen kann. Zur Weiterentwicklung unserer Trait-Plattform arbeiten wir mit zahlreichen Partnern zusammen und sichern uns über Technologie-Abkommen Zugang zu wichtigen innovativen Ansätzen in den Bereichen der Genomik und Bioinformatik, Genfindung und Event-Entwicklung.
Zu einem integrierten Angebot gehört in Zukunft unabdingbar auch die Entwicklung und Vermarktung von hochwertigem, ertragsstarkem Saatgut. Dazu ist eine höchstmögliche Kompetenz in der Züchtungsforschung auf der Basis klassischer und moderner Züchtungsverfahren erforderlich. Das Ergebnis muss nicht zwingend und allein gentechnisch verändertes Saatgut sein. Wir suchen stets die am besten geeignete Methode, in möglichst kurzer Zeit die von den Landwirten benötigten Lösungen zu entwickeln. Dabei nutzen wir sowohl die klassische Pflanzenzucht, die Methoden der grünen Gentechnik als auch moderne nicht-GM-Lösungen wie zum Beispiel das „marker-assisted breeding”-Verfahren.
Zwischen den Bereichen „chemischer Pflanzenschutz”, „Saatgut” und „Traits” wird es in den kommenden Jahren zu einer gewissen Verschiebung der Bedeutung dieser Bereiche für die Wertschöpfung in einzelnen Kulturen kommen. Je nach Kulturpflanze und den konkreten Bedürfnissen zur Ertrags- und Qualitätssicherung im jeweiligen Segment wird die Wertschöpfung stärker in Richtung Pflanzenschutz, Pflanzenmerkmale oder Saatgut tendieren. Daher wollen wir in Zukunft noch stärker in allen drei Teilbereichen des weltweiten Crop-Science-Marktes agieren.
(2009-1514-24)
Dazu muss unser Blick langfristig weit über das einzelne Produkt hinausgehen. Während individuelle Produktangebote und ihre Optimierung über 40 Jahre und länger im Mittelpunkt der strategischen Überlegungen gestanden haben, sind die Kunden im Denken, Planen und in ihren Kaufentscheidungen auf spezifische Kulturen ausgerichtet.
Es ist unser Ziel, nicht einfach nur bessere Produkte anzubieten, sondern attraktive ganzheitliche Lösungen. Diese integrierten Lösungen bestehen im Idealfall aus Saatgut, optimierten Eigenschaften, Pflanzenschutz und maßgeschneiderten Serviceangeboten.
Wir werden die Synergiepotenziale nutzen und zunehmend in unser Geschäftsmodell einbringen, um die Geschäftsbereiche Crop Protection und BioScience besser miteinander zu verzahnen und damit unsere Kundenorientierung grundlegend zu stärken.
Bei unseren bisherigen Kernkulturen Baumwolle, Raps/Canola, Reis und Gemüse sind wir bereits im klassischen Pflanzenschutzgeschäft und den anderen Bausteinen mit Pflanzenmerkmalen, Keimplasma und eigenem Saatgut präsent. In Sojabohnen und Mais streben wir mit unseren in-house-Technologien und selbst entwickelten Pflanzenmerkmalen eine neue Positionierung im Markt an. Darüber hinaus haben wir im Getreide durch die vereinbarte Kooperation mit der staatlichen australischen Forschungsorganisation CSIRO einen ersten wichtigen Schritt getan, unsere Aufstellung zu verbreitern. Wie auch bei Soja wollen wir hier unser Geschäft weiter bis hin zur Züchtung ausbauen. Darüber hinaus forschen wir an der Anwendbarkeit unserer Technologien zur Entwicklung von Traits in Zuckerrohr und Zuckerrüben. Auch für weitere kleinere Ackerkulturen wollen wir prüfen, inwiefern wir unser integriertes Angebot verbreitern können.
(2009-1514-25)
Wir setzen damit unsere Wachstumsstrategie der vergangenen Jahre konsequent fort. Dazu haben wir zielgerichtete Akquisitionen in den letzten Jahren getätigt, unser Geschäft in neue regionale Märkte ausgedehnt und haben Lizenzvereinbarungen über State-of-the-Art-Technologien getroffen. Außerdem sind wir eine Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit öffentlichen und privaten Partnern eingegangen. Nicht zuletzt haben wir erfolgreich eine große Anzahl neuer Saatgutsorten mit verbesserten Eigenschaften eingeführt.
In den letzten sechs Jahren von 2003 bis 2008 hat Bayer CropScience mehr als 1 Mrd. Euro in den systematischen Ausbau des BioScience-Geschäftes investiert. Um weiter erfolgreich in diesem Geschäftsbereich zu wachsen, wollen wir auch zukünftig erhebliche Mittel investieren. Wir planen allein in Forschung & Entwicklung sowie den Ausbau unserer Infrastruktur in den Jahren 2009 bis 2018 rund 3,5 Mrd. Euro auszugeben.
(2009-1514-26)
Meine Damen und Herren,
die nachhaltige Ausweitung unseres Geschäfts in den schnell wachsenden, neuen Märkten ist die dritte Säule unseres strategischen Ansatzes, weltweit ein führender Anbieter für die Landwirte zu sein.
(2009-1514-27)
In den Wachstumsregionen Brasilien, Indien, China sowie Osteuropa und Russland verzeichneten wir mit unserem Geschäft bereits in den letzten drei Jahren zweistellige Steigerungsraten. Hier ist ein vermehrter Einsatz von hochwertigen, innovativen Technologien zur Sicherung der Erträge und Steigerung der Ernten zu beobachten.
Innerhalb der BRIC-Staaten liegt Russland mit einem Wachstum in diesen Jahren mit 31 Prozent an der Spitze. Aber auch Brasilien verzeichnete mit einem durchschnittlichen jährlichen Plus von 27 Prozent deutliche Zuwächse. Auch in China und den Märkten Osteuropas birgt die Landwirtschaft noch großes Potenzial, dass es zu heben gilt, um die steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Nahrungs- und Futtermitteln decken zu können. Ein wichtiger Zukunftsmarkt ist Indien, wo wir in den vergangenen Jahren unser Portfolio erfolgreich neu ausgerichtet haben.
(2009-1514-28)
Lassen mich das Beispiel Indien kurz etwas näher erläutern. Die mittelfristigen Wachstumsperspektiven in Indien sind sehr gut, weil die Landwirte zunehmend in die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion und moderne Landtechnik investieren. Angesichts der um 20 Millionen Menschen pro Jahr wachsenden Bevölkerung gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung.
Durch die Einführung moderner, innovativer Pflanzenschutzmittel und kommerziellen Saatguts konnten wir in den vergangen Jahren bereits am Wachstum partizipieren und so hat sich Indien inzwischen zu unserem zweitgrößten Geschäft nach Japan in der Region Asien entwickelt.
Auch mittelfristig erwarten wir in der Agrarwirtschaft in Indien trotz der globalen Finanzkrise weiterhin einen positiven Trend. Wir wollen in diesem Umfeld unser Geschäft kontinuierlich weiter ausbauen und die Landwirte mit umfassenden Lösungen vom Saatgut bis zur Ernte bei der Produktivitätssteigerung unterstützen. In diesem Jahr erwarten wir in Indien eine positive Geschäftsentwicklung, trotz ungünstiger Witterungsbedingungen aufgrund des späten und nur mäßig ausgefallenen Monsuns.
(2009-1514-29)
Als eines der weltweit führenden Unternehmen im landwirtschaftlichen Sektor haben wir eine hohe Verantwortung für unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Partner in der Zulieferkette und deren Familien. Unser systematisches Engagement in den Bereichen Bildung, sichere Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und effizienter Landwirtschaft, sowie der dörflichen Entwicklung zeigen, dass wir dieses gesellschaftliche Engagement ernst nehmen.
Ich möchte Ihnen dies am Beispiel Indien einmal näher darstellen.
Wir sind überzeugt, dass Bildung der Türöffner für eine bessere Zukunft benachteiligter Kinder in den ländlichen indischen Gemeinden ist. Mit unserer breit angelegten Initiative „Learning for Life” zielen wir darauf ab, die Einschulungsquote in Indien zu erhöhen und Schulabbrecher wieder zurück in eine geregelte Schullaufbahn zu bringen. Wir erhöhen die Attraktivität des Schul-Besuchs durch die Einführung berufsbezogener Unterrichtselemente und fördern in der Nähe von Hyderabad eine Berufsschule. Durch eine gezielte Wissensvermittlung rund um das Thema Pflanzenbau helfen wir zudem den Landwirten vor Ort ihre Ernteerträge zu steigern und so ein höheres Einkommen zu erzielen. Dies ist die Grundlage für einen besseren Lebensstandard. Zugleich unterweisen wir unsere Kunden und Zulieferer in der sicheren Anwendung von Pflanzenschutzmitteln.
In unserem sogenannte „Target 400” Programm bündeln wir eine breite Palette dieser Maßnahmen für Landwirte in der Baumwollsaatgutproduktion. Bis heute konnten bereits mehr als 5.000 Landwirte durch die Teilnahme an unserem Programm ihre Produktivität und Profitabilität wesentlich erhöhen. In benachteiligten ländlichen Gemeinden in Indien leisten wir darüber hinaus einen Beitrag dazu, die Lebensgrundlage von Landwirten und deren Familien zu verbessern, etwa durch die Vergaben von Mikro-Krediten.
Mit diesem ganzheitlichen Ansatz tragen wir systematisch zur Verbesserung der ländlichen Entwicklung bei.
(2009-1514-30)
Meine Damen und Herren,
lassen Sie mich die Eckpfeiler unserer Strategie noch einmal kurz zusammenfassen. Wir haben in den letzten Jahren unser Geschäft kontinuierlich weiterentwickelt und unsere strategischen Ziele konsequent umgesetzt. Auch mittel- und langfristig sehen wir ein signifikantes Wachstumspotenzial für die Agrarwirtschaft und die Crop-Science-Industrie.
Wir sind davon überzeugt, dass Innovation der entscheidende Erfolgsgarant in unserer Industrie bleibt, und wir werden weiterhin erhebliche Ressourcen für unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Verfügung stellen.
Um unsere Partner und Kunden in der Landwirtschaft in Zukunft noch besser mit Angeboten aus einer Hand beliefern zu können, wollen wir unser Geschäft mit hochwertigem Saatgut und optimierten Pflanzenmerkmalen deutlich ausbauen. Hierbei richten wir unser Augenmerk nunmehr neben unseren bisherigen Kernkulturen
Baumwolle, Raps, Reis und Gemüse auch auf Getreide und Sojabohnen. Auch für Mais und die Zuckerkulturen wollen wir unsere Trait-Aktivitäten weiter intensivieren.
Die Wachstumschancen, die sich aus der Modernisierung der Landwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern ergeben, wollen wir dabei konsequent nutzen, und uns den Landwirten weltweit als Partner der Wahl empfehlen.
(2009-1514-31)
Meine Damen und Herren,
wir haben uns zum Ziel gesetzt, globaler Innovationsführer in allen unseren Tätigkeitsfeldern zu werden – mit nachhaltigen Lösungen von der Aussaat bis zur Ernte. Damit wollen wir Landwirten rund um die Erde helfen, den immer weiter zunehmenden Bedarf an kostengünstigen und hochwertigen Nahrungs- und Futtermitteln, Pflanzenfasern und Energiepflanzen zu decken.
Uns bei Bayer CropScience verbindet die Leidenschaft, neue Wege zu entdecken – überall in unserem Unternehmen. So tragen wir dazu bei, die Zukunft der Landwirtschaft zu gestalten und Werte für unsere Kunden und die Gesellschaft zu schaffen. Damit füllen wir unser Motto „Science For A Better Life” jeden Tag neu mit Leben.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.