Dienstag - 12. Mai 2009
Hauptversammlung
„Konzernstrategie bewährt sich in schwierigem Umfeld.“
Aus den Ausführungen von Werner Wenning, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG
(Es gilt das gesprochene Wort)
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Aktionärsvertreter, verehrte Damen, meine Herren, liebe Freunde des Unternehmens Bayer.
Im Namen des Vorstands heiße auch ich Sie – in diesem Jahr hier in Düsseldorf – sehr herzlich willkommen.
Wir freuen uns, dass Sie unserer Einladung so zahlreich gefolgt sind. Sie sollen interessante Informationen mitnehmen.
Dazu kann vielleicht auch unser neuer Unternehmensfilm mit dem Titel „Faszination der Elemente“ beitragen, dessen Uraufführung Sie am Ende meiner Ausführungen erleben werden.
Meine Damen und Herren, die gegenwärtige wirtschaftliche Situation ist zweifelsohne schwierig. Es handelt sich um die schwerste globale Wirtschaftskrise, die unsere Generation zu bewältigen hat.
Dennoch blicken wir für Bayer in Summe relativ zuversichtlich in die Zukunft. Denn unsere Konzernstrategie bewährt sich auch in einem schwierigen Umfeld. So profitieren wir von der Ausrichtung des Konzerns auf die weniger von der weltwirtschaftlichen Entwicklung abhängigen Life-Science-Bereiche.
Und wir setzen – das ist uns besonders wichtig – auch in schwierigen Zeiten auf die Innovationskraft unseres Unternehmens und investieren unvermindert in Forschung und Entwicklung. Gerade jetzt ist eine langfristige und nachhaltige Ausrichtung unabdingbar – und dafür stehen wir.
In diesen Zeiten, in denen es populär – oder besser gesagt: populistisch – ist, dem Management von Unternehmen Versagen und mangelnde moralische Orientierung vorzuwerfen, werden wir an diesem Kurs des nachhaltigen Wirtschaftens festhalten.
Meine Damen und Herren, zunächst möchte ich auf die Entwicklung von Bayer im vergangenen Jahr eingehen. Hier werde ich mich recht kurz fassen, da wir darüber ja bereits ausführlich im Geschäftsbericht, im Internet und im Rahmen unserer Bilanzpressekonferenz berichtet haben. Anschließend spreche ich über den Start in das neue Geschäftsjahr und unsere Perspektiven für das Gesamtjahr 2009.
Lassen Sie uns mit dem vergangenen Jahr beginnen.
Während Teile der Politik glauben, Unternehmen für wettbewerbsfähige Renditen kritisieren zu müssen, sind wir stolz auf das operativ erfolgreichste Jahr in der langen Geschichte von Bayer. So konnten wir unsere Konzern-Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr erneut steigern und haben die angekündigten Ergebnisziele erreicht:
- Den Umsatz verbesserten wir auf 32,9 Milliarden Euro. Das entspricht währungs- und portfoliobereinigt einem Plus von 4,4 Prozent.
- Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA erhöhten wir um 2,3 Prozent auf den Rekordwert von 6,9 Milliarden Euro.
- Mit der erzielten Marge von 21,1 Prozent erreichten wir unser angestrebtes Rentabilitätsziel.
- Auch das EBIT vor Sondereinflüssen konnte mit 4,3 Milliarden Euro auf ein Rekordniveau verbessert werden.
- Das EBIT steigerten wir um 12 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro.
- Die Sondereinflüsse von insgesamt minus 800 Millionen Euro betrafen erwartungsgemäß im Wesentlichen den Erwerb bzw. die erfolgreiche und nunmehr weitestgehend abgeschlossene Integration von Schering sowie die Restrukturierungsmaßnahmen bei CropScience und MaterialScience.
Meine Damen und Herren, schließlich noch ein weiteres Highlight:
Die Kapitalverzinsung – wir nennen das Cashflow Return on Investment – von 13 Prozent ist die höchste der Unternehmensgeschichte.
Die interne Verzinsungshürde wurde um 1,2 Milliarden Euro übertroffen. Wir haben damit erheblichen Wert für unser Unternehmen und damit auch für Sie, unsere Aktionäre, geschaffen.
Diese Erfolge sind das Ergebnis des herausragenden Engagements, das unsere mehr als 108.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den drei Teilkonzernen, den Service-Gesellschaften, den Landesorganisationen und im Corporate Center gezeigt haben.
Sie sind es, die in aller Welt unsere Produkte erforschen, entwickeln, herstellen und vermarkten. Und sie haben ihre Innovationsfreude, ihre Tatkraft und ihre Kundenorientierung erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Ich möchte – sicher auch in Ihrem Namen, sehr geehrte Aktionäre – unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich für ihre Leistungen danken.
Meine Damen und Herren, werfen wir nun einen Blick auf die Jahresperformance unserer drei Teilkonzerne.
Dabei möchte ich vorwegschicken, dass ich hierbei zur besseren Vergleichbarkeit von währungs- und portfoliobereinigten Wachstumsraten spreche.
Bayer HealthCare steigerte den Umsatz im Jahr 2008 um 7 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro. Hierzu trug die positive Geschäftsentwicklung in beiden Segmenten – Pharma und Consumer Health – bei.
Besonders freut uns, dass sich alle Divisionen ausgesprochen dynamisch entwickelt haben und über Markt gewachsen sind.
Den stärksten Zuwachs erzielten wir in Greater China: Der Umsatz stieg hier nominal um 42 Prozent. Bayer ist derzeit das größte Healthcare-Unternehmen im „Reich der Mitte“.
Und mit einem neuen globalen Pharma-Forschungs- und Entwicklungszentrum, mit dem in den kommenden Jahren Investitionen von 100 Millionen Euro verbunden sind, bauen wir unsere Präsenz in China und in der Region Asien / Pazifik weiter aus.
Auch das operative Ergebnis von Bayer HealthCare konnten wir aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs und der erzielten Synergien aus der Schering-Integration weiter verbessern. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA stieg um 10 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Und mit einer EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 27 Prozent erreichten wir unser Margenziel.
Sie sehen: Für Bayer HealthCare war 2008 operativ ein starkes Jahr.
Ein besonderes Highlight waren zudem die ersten Marktzulassungen für unseren oral einsetzbaren Gerinnungshemmer Xarelto®. Diesem Arzneimittel haben wir die Titelseite des Ihnen vorliegenden Geschäftsberichts gewidmet.
Es kann nun zur Prophylaxe von venösen Thrombo-Embolien nach geplanten Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operationen bei erwachsenen Patienten angewandt werden.
Für die weiteren Indikationen – einschließlich der bedeutenden chronischen Anwendungen – befindet sich Xarelto® bereits in der letzten Phase der klinischen Entwicklung.
Diesem innovativen Arzneimittel trauen wir künftig einen jährlichen Spitzenumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro zu.
Meine Damen und Herren, wir haben uns darüber hinaus durch weitere Zukäufe und Einlizenzierungen verstärkt.
Dazu gehörten im Jahresverlauf
- der Erwerb des amerikanischen Herstellers medizinischer Geräte Possis Medical,
- der Kauf des osteuropäischen OTC-Geschäfts von Sagmel,
- die Übernahme der Direvo Biotech AG in Köln sowie
- der Erwerb des Hämatologie-Entwicklungsportfolios von Maxygen und eines prä-klinischen Onkologie-Programms von Nycomed.
Damit haben wir auch nach den großen Akquisitionen der vergangenen Jahre unsere langfristige Strategie, die externes Wachstum einschließt, erfolgreich umgesetzt.
Wir bestätigen diese Geschäftsstrategie, werden aber bis auf Weiteres der Liquiditätssicherung und dem weiteren Schuldenabbau den Vorrang einräumen.
Denn wir sind überzeugt, dass angesichts der erheblichen Unsicherheiten, die die Finanz- und Wirtschaftskrise mit sich bringt, Zurückhaltung bei großen Akquisitionen angebracht ist.
Meine Damen und Herren, kommen wir nun zu Bayer CropScience.
Der Teilkonzern verzeichnete 2008 die beste Performance in der Geschichte unseres Pflanzenschutzgeschäfts. Er steigerte seinen Umsatz deutlich um 14 Prozent auf einen Rekordwert von 6,4 Milliarden Euro.
Die Rahmenbedingungen auf den Welt-Agrarmärkten waren insgesamt überaus positiv. Das Preisniveau für wichtige landwirtschaftliche Produkte war vor allem im ersten Halbjahr 2008 sehr hoch.
Gründe hierfür sind in erster Linie eine stetig wachsende Weltbevölkerung mit steigenden Ansprüchen an die Ernährung, global niedrige Lagerbestände und eine verstärkte Nachfrage nach Pflanzen als alternativen Energiequellen.
Dies führte zu verstärkten Investitionen der Landwirte in hochwertiges Saatgut und innovative Pflanzenschutzprodukte. Neben deutlich gestiegenen Absatzmengen konnten wir auch Preiserhöhungen umsetzen – insbesondere im Pflanzenschutz-Geschäft.
Wesentliche Wachstumsträger waren vor allem unsere jungen Produkte – basierend auf Wirkstoffen, die seit dem Jahr 2000 eingeführt wurden. Ihr Umsatz kletterte um rund 36 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.
Aufgrund des guten Marktumfelds mit einer hohen Nachfrage nach innovativen Produkten gehen wir davon aus, die angestrebte Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro mit den erwähnten jungen Wirkstoffen in diesem Jahr zu erreichen. Das wäre zwei Jahre früher als ursprünglich geplant.
Aufgrund dieser erfolgreichen Entwicklung haben wir uns bereits ein neues Ziel gesetzt: Wir wollen im Zeitraum von 2008 bis 2012 neue Wirkstoffe mit einem Spitzen-Umsatzpotenzial von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro auf den Markt bringen.
Dies untermauert den Erfolg unserer Ausrichtung auf die Erforschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutz-Produkte und unterstreicht unsere Innovationsführerschaft in diesem Bereich.
Meine Damen und Herren, Bayer CropScience erzielte 2008 nicht nur beim Umsatz, sondern auch beim Ergebnis ein Rekordniveau.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 21 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.
Mit einer EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 25 Prozent erreichten wir bereits vorzeitig unser ursprünglich erst für dieses Jahr angestrebtes Margenziel.
Meine Damen und Herren, die Freude über das im vergangenen Jahr Erreichte wäre sicherlich größer, wenn es nicht am Jahresende zu dem dramatischen Geschäftsrückgang bei MaterialScience gekommen wäre.
Im vierten Quartal 2008 sind die Absatzmengen in diesem Bereich um knapp 30 Prozent eingebrochen – und auch die Kapazitätsauslastungen gingen deutlich zurück.
Diese Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise trafen MaterialScience in nahezu allen Produktgruppen und Absatzregionen. Etwas Vergleichbares haben wir noch nie erlebt.
Bezogen auf das gesamte Jahr 2008 lag der Umsatz des Teilkonzerns mit 9,7 Milliarden Euro um 5 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen von MaterialScience reduzierte sich um 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.
Das Jahresergebnis war neben den genannten Auswirkungen der Krise zusätzlich durch einen Anstieg der Bezugspreise für petrochemische Rohstoffe und Energien in Höhe von einer halben Milliarde Euro belastet.
Diese negativen Mengen- und Rohstoffkosteneffekte konnten wir durch Preiserhöhungen, durch Einsparungen aus unserem Restrukturierungsprogramm sowie durch weitere Maßnahmen zur Gegensteuerung nur teilweise kompensieren.
Dabei wurden bei MaterialScience bereits frühzeitig die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet – zum Beispiel temporäre Stilllegungen, das Vorziehen geplanter Wartungsarbeiten, Produktionsdrosselungen und der Abbau von Arbeitszeit-Guthaben.
Ungeachtet des erheblichen Geschäftseinbruchs gegen Ende des Jahres hat MaterialScience die interne Verzinsungshürde klar übersprungen und ein noch wertschaffendes Ertragsniveau erreicht.
Meine Damen und Herren, werfen wir nun einen Blick auf die weiteren Finanzdaten des Konzerns:
Dank der erfreulichen Geschäftsentwicklung bei HealthCare und CropScience stieg der Brutto-Cashflow im Vorjahresvergleich um 11 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro.
Der Netto-Cashflow sank vor allem aufgrund einer deutlich erhöhten Mittelbindung im Working Capital um 16 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro.
Dazu hat der Aufbau von Forderungen und Vorräten bei HealthCare und CropScience – unter anderem aufgrund eines erhöhten Geschäftsvolumens – beigetragen.
Die Nettoverschuldung zum 31. Dezember 2008 betrug 14,2 Milliarden Euro – nach 12,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Dieser Anstieg ist unter anderem bedingt durch die erhöhte Mittelbindung im Working Capital sowie durch die verschiedenen kleineren Akquisitionen.
Das Konzernergebnis betrug 1,7 Milliarden Euro.
Zum Vergleich: Der deutlich höhere Vorjahreswert von 4,7 Milliarden Euro enthielt – neben einem einmaligen, nicht zahlungswirksamen Steuerertrag – auch Gewinne aus Veräußerungen.
Das Ergebnis je Aktie für das Jahr 2008 lag bei 2,22 Euro.
Meine Damen und Herren, seit 2006 weisen wir ein bereinigtes Ergebnis je Aktie aus, um die Vergleichbarkeit unserer Performance zu erleichtern.
Auf dieser Kennzahl basiert auch unsere Dividendenpolitik:
Die Höhe der Dividende soll in der Bandbreite von 30 bis 40 Prozent des bereinigten Ergebnisses je Aktie liegen – und das soll auch in Zukunft so bleiben. Im vergangenen Jahr stieg diese Kennziffer von 3,80 Euro auf 4,17 Euro.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Ihnen heute gemeinsam vor, die Dividende je Aktie für das Jahr 2008 um 3,7 Prozent auf 1,40 Euro zu erhöhen. Damit schütten wir – Ihre Zustimmung vorausgesetzt – 34 Prozent des bereinigten Ergebnisses je Aktie aus. Das ist erneut ein Gesamtbetrag von mehr als 1 Milliarde Euro – mit dem Sie, unsere Aktionäre, auch in schwierigeren Börsenzeiten an der erfreulichen Geschäftsentwicklung teilhaben.
Die Performance der Bayer-Aktie konnte sich der allgemeinen Börsenentwicklung, die von der veränderten gesamtwirtschaftlichen Lage geprägt war, freilich nicht entziehen. Mit einem Minus von 32 Prozent fiel der Rückgang im Jahr 2008 allerdings deutlich geringer aus als beim DAX und beim EURO STOXX50. Dabei sollten wir auch nicht vergessen, dass ein langfristig orientierter Anleger mit der Bayer-Aktie von 2004 bis 2008 eine durchschnittliche Jahresperformance von 16,5 Prozent erzielen konnte. Der DAX erreichte im gleichen Zeitraum lediglich eine durchschnittliche Jahresrendite von knapp 4 Prozent.
Meine Damen, meine Herren, es liegt sicher in Ihrem Interesse, wenn auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit am Konzernerfolg partizipieren.
Wir jedenfalls sind davon überzeugt, dass den Belangen aller Stakeholder angemessen Rechnung getragen werden muss – und auch dadurch die Basis für den langfristigen Erfolg gestärkt wird. So beteiligten wir die Belegschaft im Rahmen des konzernweiten Incentivierungs-Programms mit rund 475 Millionen Euro. Ich denke, Sie stimmen mir zu: Das kann sich sehen lassen!
Und auf einen Aspekt möchte ich an dieser Stelle besonders hinweisen: Unsere Mitarbeiter in Deutschland leisten hieraus einen Solidarbeitrag zum Beschäftigungserhalt, der mit maximal 10 Prozent der variablen Bezüge verrechnet wird. Dieser Solidarpakt gilt nicht nur für die Tarifbeschäftigten, sondern auch für die Leitenden bis hin zu den Mitgliedern des Vorstands.
Mit diesen Beiträgen, die für das abgelaufene Geschäftsjahr knapp 2 Prozent der individuellen Erfolgsbeteiligung ausmachen, finanzieren wir jene Mitarbeiter, deren Beschäftigung aufgrund von Strukturmaßnahmen entfallen ist und die wir nicht sofort anderweitig einsetzen können.
Diese Vorgehensweise hat bei Bayer Tradition und wurde bereits vor Jahren beschlossen – lange bevor die gegenwärtigen Krisenszenarien erkennbar waren.
Der Solidarpakt ist Bestandteil unserer Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigungssicherung. Danach sind ebenfalls betriebsbedingte Kündigungen am Standort Deutschland – derzeit bis zum Jahresende 2009 – ausgeschlossen.
Gespräche über eine sich zeitlich anschließende, angemessene Regelung im Rahmen der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigungssicherung werden wir – in bewährt konstruktiver Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern – aufnehmen. Dabei benötigen wir sicherlich mehr Flexibilität – bei den Löhnen, bei den Arbeitszeiten und bei den Einsatzorten.
Meine Damen und Herren, ein kurzer Blick zurück: Wie Sie wissen, haben wir unser Unternehmen in den vergangenen Jahren gewaltig umgebaut und zukunftsfähig gemacht. Mit einem Volumen von insgesamt 43 Milliarden Euro haben wir Firmen bzw. Geschäfte gekauft und verkauft. Heute steht der Konzern hervorragend da.
Der gesamte Umbau ist hierzulande ohne betriebsbedingte Kündigungen ausgekommen – und trotzdem hat der Aktienkurs vor der Krise ein neues Rekordhoch erzielt.
Das zeigt doch: Wirtschaftlicher Erfolg und soziales, verantwortliches Handeln lassen sich in Einklang bringen. Das ist für uns ein klarer Ausdruck unserer gesellschaftlichen Verantwortung.
Aber: Gesellschaftliche Verantwortung und gesellschaftliche Akzeptanz sind eng miteinander verbunden. Wir sind uns bewusst, dass die Akzeptanz eines Unternehmens und seiner Handlungen in der Gesellschaft eine wesentliche Grundlage für den dauerhaften Erfolg ist. Und natürlich sind wir bestrebt, transparent und offen zu kommunizieren – und diese gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen.
Dabei ist es oft nicht leicht, unterschiedliche Auffassungen zielführend zusammenzubringen. Das gilt auch für den Bau der Kohlenmonoxid-Pipeline von Dormagen nach Krefeld-Uerdingen, also hier in unserer Umgebung.
Das Projekt stößt bei vielen Anwohnern entlang der Trasse weiterhin auf Unverständnis und Sorge. Deshalb möchte ich Ihnen auch an dieser Stelle nochmals versichern, dass wir von der Sicherheit der Pipeline überzeugt sind. Wir haben ein Sicherheitskonzept entwickelt, das die bisherigen Standards und sogar die gesetzlichen Regelungen übertrifft.
Meine Damen und Herren, im Hinblick auf die gesellschaftliche Akzeptanz ist für uns ein parlamentarisches Votum von entscheidender Bedeutung. Darauf habe ich bereits vor einem Jahr auf unserer Hauptversammlung hingewiesen.
Vor diesem Hintergrund begrüßen wir das erneute Votum des nordrhein-westfälischen Landtags, der sich im April dieses Jahres für verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit für Investitionen in industrielle Großvorhaben und in Infrastrukturprojekte ausgesprochen hat. Dieses positive Signal bestärkt uns darin, den Bau und die Inbetriebnahme der Leitung konsequent weiterzuverfolgen.
Gerade jetzt, in Zeiten einer gravierenden Wirtschaftskrise, müssen wir die Möglichkeiten und Stärken, die zum Beispiel Nordrhein-Westfalen bietet, nutzen. Das sind wir diesem Land und seiner Bevölkerung schuldig.
Dabei dürfen wir nicht verkennen, dass sichere Arbeitsplätze auch künftig weitere Investitionen voraussetzen, insbesondere in die Produktionsanlagen. Der Wettbewerb zwischen den Standorten um diese Investitionen wird sich weiter verschärfen. Deshalb bedarf es gerade hierzulande attraktiver und wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen.
Meine Damen und Herren, darüber hinaus müssen die Unternehmen auf wirtschaftliche Entwicklungen rechtzeitig und angemessen reagieren.
Mit Blick auf die Wirtschaftskrise haben Management und Arbeitnehmervertreter bei MaterialScience gemeinsam für den Standort Deutschland eine befristete Reduzierung der Arbeitszeiten – bei gleichzeitiger entsprechender Absenkung der Tarifentgelte – beschlossen. Vergleichbare Maßnahmen gibt es bei Leitenden Mitarbeitern und Angestellten von MaterialScience. Diese solidarische Lösung soll dazu beitragen, die schwierige wirtschaftliche Lage bei MaterialScience zu meistern.
Meine Damen und Herren, wir hatten früh damit begonnen, unsere Wettbewerbsfähigkeit in allen Teilkonzernen und Servicegesellschaften zu verbessern.
So haben wir in den Jahren seit der Neuorganisation – also von 2002 bis heute – Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsmaßnahmen mit einem Volumen von rund 4 Milliarden Euro umgesetzt. Damit haben wir die Basis für unseren langfristigen Erfolg stetig weiter gestärkt. Wir werden die Entwicklung – insbesondere des Marktumfelds für MaterialScience – weiter beobachten und laufend analysieren.
Sicherlich wird es im Markt Restrukturierungen und Konsolidierungen von Produktionskapazitäten geben – dem werden auch wir uns nicht entziehen können. Doch die Maßnahmen und Anpassungen bei Bayer werden wir so ausgestalten, dass die Nachhaltigkeit unseres Geschäfts nicht beeinträchtigt wird.
Meine Damen und Herren, Nachhaltigkeit erfordert solide Geschäftsmodelle, einen verantwortungsvollen Umgang mit allen Interessengruppen sowie Investitionen in die Zukunft. Dazu passt, dass wir unsere Forschungsausgaben in diesem Jahr auf 2,9 Milliarden Euro steigern wollen. Das ist das höchste F&E-Budget in der Geschichte unseres Unternehmens.
Natürlich könnten wir in diesen turbulenten Zeiten durch Einschnitte – beispielsweise in der Forschung – zu einer kurzfristigen Verbesserung des Ergebnisses beitragen. Doch das wäre strategisch falsch, nicht nachhaltig und zu kurz gedacht. Denn mit unseren Investitionen in Forschung und Entwicklung wollen wir zukunftsweisende Innovationen schaffen.
Die Ausstellung, die Sie in der Nebenhalle besuchen können, soll Ihnen einen Eindruck unserer vielfältigen Forschungsaktivitäten vermitteln.
Meine Damen und Herren, mit Innovationen sichern wir Wachstum – und damit Arbeitsplätze und Wohlstand, auch wenn die Erfolge meist erst in vielen Jahren zu sehen sein werden.
Innovation und Nachhaltigkeit gehören für uns zusammen – seit jeher. Darauf basiert das Geschäftsmodell unseres Unternehmens. Denn auch in diesen wahrlich nicht leichten Zeiten dürfen wir die langfristigen Herausforderungen keineswegs aus den Augen verlieren.
Deshalb lautet die Kernfrage: Auf welche Veränderungen in unseren globalen Märkten und in der Gesellschaft müssen wir uns in Zukunft einstellen?
Allen voran auf eine wachsende Weltbevölkerung und den zunehmenden Bedarf an Nahrung und an Gesundheitsleistungen. Jedes Jahr werden Schätzungen zufolge rund 80 Millionen Menschen mehr auf der Erde leben. Gleichzeitig wird die durchschnittliche Lebenserwartung allein in Deutschland bis 2050 um mindestens weitere sechs Jahre steigen.
Vor 30 Jahren gab es rund 300 Menschen in Deutschland, die mehr als 100 Jahre alt waren. Heute sind es 10.000. Und 2050 sollen es – laut Prognosen – bereits weit über 100.000 Mitmenschen in dieser Altersgruppe sein.
Was bedeutet das für Bayer?
Erstens: Es wird neue Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte im Gesundheitssektor geben. Besonders für Krankheiten, die vermehrt im Alter auftreten – wie Krebs, Herz-Kreislauf- oder Demenz-Erkrankungen.
Dafür müssen neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten entwickelt werden. Und diese werden nur mit dem Einsatz der neuesten Technologien unter konsequenter Nutzung des heutigen Wissens zu erreichen sein.
Zweitens: Der Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln sowie an Rohstoffen für regenerative Energien wird weiter steigen – und das bei bestenfalls gleichbleibender Gesamt-Anbaufläche. Die verfügbare Ackerfläche pro Kopf wird dagegen voraussichtlich bis zum Jahr 2050 um mehr als 30 Prozent sinken. Ernten zu sichern und Ernteerträge zu steigern, wird deswegen über alle Klimazonen hinweg eine der ganz großen Aufgaben der Zukunft sein.
Drittens: Klimaschutz bleibt auch in Zukunft ganz oben auf der Agenda. Gefragt sind Produkte, Herstellungsprozesse und Konzepte, die helfen, unser Leben nachhaltiger, sicherer und komfortabler zu machen – und dabei gleichzeitig die Erfordernisse des Umweltschutzes noch stärker zu berücksichtigen.
Als einziges europäisches Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind wir das vierte Jahr in Folge im "Carbon Disclosure Leadership Index" vertreten. Das ist der weltweit erste Klimaschutz-Index. Dort gelistet zu sein unterstreicht, dass wir auch hier auf dem richtigen Weg sind.
Meine Damen und Herren, Bayer ist gut aufgestellt.
Wir haben in unserem Portfolio richtige Antworten, um einerseits den langfristigen Herausforderungen zu begegnen – und andererseits die damit verbundenen Geschäfts-Chancen für uns zu nutzen.
Diese Perspektiven behalten wir klar im Auge – auch wenn das gegenwärtige wirtschaftliche Umfeld besonders herausfordernd ist.
Meine Damen und Herren, kommen wir damit zur aktuellen Geschäftsentwicklung.
Am 29. April haben wir die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht.
Erfreulich ist, dass CropScience und Pharma ihren Wachstumskurs fortsetzen.
Der Einbruch des MaterialScience-Geschäfts hingegen hinterlässt auch bei Umsatz und Ergebnis des Bayer-Konzerns deutliche Spuren.
Der Konzernumsatz lag mit 7,9 Milliarden Euro nominal um 7,5 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres.
Dabei stieg der Umsatz des Teilkonzerns HealthCare gegenüber dem starken Vorjahresquartal um 3 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro.
Und CropScience erhöhte seinen Umsatz in einem günstigen Marktumfeld um 7 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.
Aber bei MaterialScience zeigten sich die weiterhin negativen Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise mit einem Umsatzrückgang um 35 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.
Sie sehen: Unsere Teilkonzerne haben sich erwartungsgemäß sehr unterschiedlich entwickelt. Das Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen sank im ersten Quartal um 22 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro.
Während HealthCare und CropScience ihr Ergebnis steigern konnten, lag bei MaterialScience das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA bei minus 116 Millionen Euro – nach einem Vorjahreswert von plus 407 Millionen Euro.
Ursächlich für diese Entwicklung waren vor allem die rückläufigen Absatzmengen und Verkaufspreise, einhergehend mit einer erheblich geringeren Kapazitätsauslastung unserer Produktionsanlagen.
Gegenläufig wirkten sich Einsparungen aus dem im Jahr 2007 gestarteten Restrukturierungsprogramm aus.
Die relative Entspannung auf den für MaterialScience wichtigen Rohstoffmärkten hat sich gegenüber dem Vorjahresquartal nur leicht ergebnisverbessernd ausgewirkt, da im ersten Quartal 2009 im Wesentlichen noch die mit höherpreisigen Rohstoffen produzierten Erzeugnisse verkauft wurden.
Damit hat sich für unseren Teilkonzern MaterialScience die negative Entwicklung des vierten Quartals des Vorjahres fortgesetzt.
Das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen verringerte sich in Folge um 32 Prozent auf 1 Milliarde Euro. Und wir erreichten bei einem Rückgang um 44 Prozent ein Konzernergebnis von 0,4 Milliarden Euro.
Doch, meine Damen und Herren, es gab bei den Konzern-Kennziffern auch positive Entwicklungen. So gelang es uns durch eine deutlich geringere Mittelbindung im Working Capital, den Netto-Cashflow um 31 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro zu steigern.
Damit konnten wir auch die Nettofinanzverschuldung zum 31. März 2009 trotz gegenläufiger Währungseffekte auf 14 Milliarden Euro reduzieren.
Zu unseren Kernzielen für die kommenden Monate gehört eine weitere und deutliche Reduzierung der Schulden:
Wir gehen davon aus, die Nettofinanzverschuldung in diesem Jahr in Richtung 10 Milliarden Euro abzubauen. Hierzu soll – neben der Wandlung der im Juni fälligen Wandelschuldverschreibung in Eigenkapital – ein verbesserter Netto-Cashflow beitragen. Eventuelle Portfolioveränderungen sind dabei nicht berücksichtigt.
Meine Damen und Herren, was haben wir uns operativ für dieses Jahr vorgenommen?
Für HealthCare und CropScience erwarten wir 2009 eine positive Entwicklung mit Zuwächsen bei Umsatz und EBITDA vor Sondereinflüssen.
Dabei plant HealthCare, im Jahr 2009 in allen Divisionen währungsbereinigt stärker als die jeweiligen Märkte zu wachsen. Die um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge wollen wir in Richtung 28 Prozent weiter verbessern.
CropScience erwartet in einem insgesamt guten Marktumfeld ein weiteres Umsatzwachstum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen wollen wir auf dem hohen Niveau von ca. 25 Prozent halten.
Der Umsatz- und Ergebnisrückgang bei MaterialScience war im ersten Quartal 2009 noch stärker als von uns erwartet.
Allerdings haben sich die Umsätze der ersten drei Monate auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die Talsohle scheint somit erreicht.
Erste Anzeichen einer leichten Belebung der Nachfrage werden erkennbar – allerdings ist das bislang kein Signal für eine nachhaltige Besserung.
Wir erwarten für den Teilkonzern MaterialScience im zweiten Quartal 2009 eine Verbesserung von Umsatz und Ergebnis gegenüber dem ersten Quartal – und streben für das Gesamtjahr ein positives EBITDA vor Sondereinflüssen an.
Vor diesem Hintergrund halten wir allerdings das Erreichen unseres ursprünglichen Ziels, den Rückgang des EBITDA vor Sondereinflüssen für den Konzern auf 5 Prozent zu begrenzen, für zunehmend ambitioniert – aber bei einer spürbaren Belebung des MaterialScience-Geschäfts weiter für möglich.
Für das Gesamtjahr erwarten wir einen Konzernumsatz von etwa 32 Milliarden Euro. Meine Damen und Herren, diese Kennzahlen sind für uns und auch für Sie als Aktionäre ohne Zweifel von großer Bedeutung.
Doch ebenso wichtig ist, was wir mit unseren Produkten für die Menschen leisten – ganz im Sinne unseres Leitbildes: „Bayer: Science For A Better Life“.
Das macht die eigentliche Faszination unseres Unternehmens Bayer aus.
Und damit komme ich zu der angekündigten Uraufführung unseres neuen Unternehmensfilms.
Der Titel des Films – „Faszination der Elemente“ oder im Englischen: „Elements of Fascination" – steht für die Fähigkeit unserer Forscher, mit den Elementen kreativ und innovativ umzugehen. Eindrucksvolle Bilder zeigen die wesentlichen Arbeitsbereiche von Bayer als global tätiges Unternehmen.
Der Film soll veranschaulichen, wie das Erfinderunternehmen Bayer überall auf der Welt mit seinen Produkten und Dienstleistungen dem Menschen nützt und zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.
(Vorführung des neuen Unternehmensfilms)
Meine Damen und Herren, der Film wird nun weltweit in neun Sprachen zum Einsatz kommen. Wir wollen damit die Faszination Bayer vermitteln.
Dabei ist es von grundlegender Bedeutung, dass wir als Unternehmen auch unserer Rolle als verantwortlicher Bürger gerecht werden.
Wirklicher Erfolg – und ich denke, da stimmen Sie mir zu – beinhaltet den gesamten Beitrag eines Unternehmens für die Gesellschaft. Deshalb werden wir auch in schwierigen Zeiten nicht nachlassen in unserem sozialen Engagement mit rund 300 verschiedenen Projekten in aller Welt.
Und wir verstehen es als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung, junge Menschen zu qualifizieren und ihnen Perspektiven zu geben. So bilden wir bei Bayer seit vielen Jahren über Bedarf aus – und peilen für 2009 die Einstellung von über 800 Auszubildenden an.
Über unsere Bildungsstiftung, die Bayer Science & Education Foundation, unterstützen wir zudem zahlreiche Schulprojekte. Denn gerade im Hinblick auf die Jugend ist es für uns wichtig, das Prinzip Nachhaltigkeit als festen Bestandteil unseres Leitbilds zu leben.
Meine Damen und Herren, zur Sicherung der Zukunft gehören verstärkte Investitionen in die Bildung. Dieser wichtigen Aufgabe sollte die gesamte Gesellschaft ihre besondere Aufmerksamkeit widmen. Ich bin mir daher sicher, dass unsere Initiativen auch Ihre Unterstützung finden.
Sehr geehrte Aktionäre, lassen Sie mich noch einmal zusammenfassen:
- Erstens: 2008 war für Bayer operativ das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte.
- Zweitens: 2009 überwiegen die Unsicherheiten und es wird ohne Zweifel ein schwieriges Jahr. Doch wir fühlen uns gut aufgestellt und sind weiter relativ zuversichtlich.
- Drittens: Wir sind optimistisch, gestärkt aus dieser Krise herauszukommen und sehen den Konzern langfristig aufgrund des Innovations- und Wachstumspotenzials unseres Portfolios auf einem erfolgreichen Weg.
Sie können erkennen: Wir stehen für nachhaltigen Erfolg.
Sehr geehrte Aktionäre, ich danke Ihnen auch im Namen meiner Vorstandskollegen für das Vertrauen, das Sie unserem Unternehmen auch 2008 wieder entgegengebracht haben.
Wir werden uns weiterhin mit großem Engagement dafür einsetzen, unseren Erfolgskurs fortzusetzen.
Vielen Dank!
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.